6 Tipps wie du hormonelle Störungen natürlich in den Griff bekommst

6 Tipps wie du hormonelle Störungen natürlich in den Griff bekommst

6 Tipps, wie du hormonelle Störungen natürlich in den Griff bekommst

 

In diesem Beitrag zeige ich dir, mit welchen alltäglichen Maßnahmen du hormonelle Störungen wieder in`s Gleichgewicht bringst. Hormonelle Störungen liegen vor, wenn du z.B. unter Zyklusbeschwerden, PMS, Schilddrüsenunterfunktion, Nebennierenschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Erschöpfung oder Gewichtszunahme leidest.

Erst wenn deine Hormone wieder harmonisch zusammen spielen, werden sich deine Beschwerden bessern. Und erst dann lässt sich auch dein Gewichtsproblem lösen.

 

Das Orchester der Hormone

Unser Körper weiß grundsätzlich ganz genau, wie er ein gesundes Hormongleichgewicht herstellt. Genau so wie er dafür sorgt, dass unser Herz schlägt und unsere Verdauung oder Atmung funktioniert. Erst wenn dieses Gleichgewicht durch äußere Einflüsse gestört wird, braucht der Körper unsere Hilfe.

Beschwerden, Unwohlsein, selbst Gewichtszunahme sind ein Hilferuf deines Körpers, dass er deine Unterstützung braucht. Wenn du herausfinden willst, ob deine Beschwerden hormonelle Ursachen haben könnten, mach den kostenlosen Selbsttest-Fragebogen ,,Du nimmst nicht ab, egal was du tust?“.

Hol dir den Hormon Fragebogen

Der Fragebogen gibt dir Hinweise, ob und welche deiner Hormone aus der Bahn geraten sind. Wie die meisten Frauen wirst du vielleicht feststellen, dass nicht nur ein Hormon, sondern mehrere betroffen sind.

Alle Hormone sind miteinander verbunden und regulieren sich gegenseitig. Sie spielen wie in einem Orchester zusammen. Wenn ein Instrument, sprich ein Hormon schief spielt, hat das immer einen Einfluss auf das ganze Musikstück, auf das ganze Hormonsystem.

 

Hormonschwankungen sind normal

Hormone unterliegen natürlichen Schwankungen im Tages-, Wochen- oder Monatsverlauf; bei Frauen ganz besonders aufgrund unseres Menstruationszyklus. Deshalb sind Frauen anfälliger für Gewichts- und Stimmungsschwankungen als Männer.

Hormonschwankungen sollten uns aber nicht in unserer Lebensqualität einschränken und uns Energie und Lebensfreude rauben. Wenn das der Fall ist, handelt es sich um hormonelle Störungen, gegen die wir etwas unternehmen müssen.

 

Natürlich Regulieren statt künstlich Manipulieren

Jede Frau hat ihr ganz individuelles Hormonprofil. Es wird durch Genetik, Ernährung, Umweltbelastungen, Stress, Krankheiten, Lebensstil, Darmgesundheit oder Psyche beeinflusst. Genau auf diesen Ebenen müssen wir ansetzen, wenn wir hormonelle Störungen behandeln wollen. Wir müssen an den Ursachen arbeiten. Nur so ist Heilung möglich.

Es gibt keine Hormon-Pille, kein Medikament und keine Abkürzung, wenn du deine Hormone, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden nachhaltig wieder ins Gleichgewicht bringen willst. Künstliche Hormone wie die Pille, Medikamente und Schmerzmittel kaschieren vielleicht kurzfristig ein Symptom. Sie unterstützen den Körper aber nicht bei seiner natürlichen Selbstheilung. Statt dessen sorgen sie für eine Menge Nebenwirkungen, die den Stoffwechsel, die Psyche und damit das Hormonsystem belasten.

Vielleicht hast du ja auch schon festgestellt, dass du trotz Schilddrüsenmedikament unter Gewichtszunahme, Müdigkeit, träger Verdauung oder Haarausfall leidest? Oder du bemerkst, dass unter der Pille deine sexuelle Lust leidet oder depressive Verstimmungen auftauchen.

Es ist möglich, durch eine hormonfreundliche Lebensweise wieder Ruhe in das Hormonsystem zu bringen. Insbesondere rate ich Frauen, die noch keine größeren Probleme haben, die vorhaben, die Pille abzusetzen oder auf die Wechseljahre zugehen, vorsorglich eine hormonfreundliche Lebensweise anzustreben. Denn es ist immer viel komplizierter zu interagieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, sprich eine ganze Kaskade hormoneller Störungen vorliegen.

 

6 Tipps, wie du hormonelle Störungen natürlich in`s Gleichgewicht bringst

 

Tipp 1: Schlafen, Schlafen, Schlafen

Du weißt natürlich, dass Schlaf wichtig ist. Aber weißt du wirklich WIE wichtig? Der Körper kann seine Hormonbalance nicht gewährleisten, wenn wir nicht ausreichend und tief genug schlafen. 

Die optimale Schlafdauer kann von Mensch zu Mensch variieren. Studien haben aber gezeigt, dass es mindestens 7 Stunden sein sollten. Und du solltest für optimale Regeneration nicht später als 23.00 einschlafen.

Warum? Während wir schlafen vollbringt unser Körper Höchstleistungen: Er entgiftet Toxine und Hormone, repariert Gewebe und Zellen, produziert Hormone, räumt das Gehirn auf. Bereits eine Nacht mit wenig Schlaf hat Einfluss auf deine Sättigungs- und Hungerhormone. 

Die Hormone Cortisol und Insulin sind am Folgetag erhöht. Deshalb bist du hungriger als sonst. Oder du brauchst mehr Kaffee, Süßigkeiten und Kohlenhydrate als sonst. Diese Lebensmittel wiederum stören die Hormonbalance.  Und so beginnt ein Teufelskreis – insbesondere wenn du mehrere Nächte hinter einander zu wenig schläfst.

 

Tipp 2: Hormonfreundliche Ernährung

Alles was du isst, hat Einfluss auf deine Hormone. Je besser deine Stoffwechselsituation und dein Hormonstatus sind, desto eher kann dein Körper auch mal ungesunde Speisen oder Süßigkeiten wegstecken, ohne dass du zunimmst. Wenn du aber schon zunimmst, wenn du nur an ein Stück Kuchen DENKST, funktionieren Stoffwechsel und  Hormonregulation bei dir nicht optimal.

Um Hormone herstellen zu können, benötigt der Körper ganz bestimmte Makro- und Mikronährstoffe. Diese musst du ihm über deine Ernährung zur Verfügung stellen:

Pflanzenpower

Die Basis legt eine frische pflanzenreiche Kost mit Gemüse, Salaten, Kräutern, Sprossen, Samen, Saaten – möglichst bei jeder Mahlzeit! Die Nährstoff- und Ballaststoffdichte in Gemüse und Co ist durch kein anderes Lebensmittel zu ersetzen. Das unterstützt deine Leber und deinen Darm bei der Verstoffwechslung von Hormonen und toxischen Substanzen.

Gute Fette

Viele Frauen vermeiden Fette, um nicht zuzunehmen. Allerdings ist eine Versorgung mit gesunden Fetten essenziell zur Herstellung von Hormonen wie Östrogen, Progesteron, Vitamin D oder Cortisol. Besonders gesund sind Fette aus Oliven- und Leinöl, Eiern, Avocado, Nüssen, Samen oder Tiefseefisch.

Genug Eiweiß

Versuche, zu jeder Mahlzeit eine gute Menge Eiweiß zu essen, ideal sind mind. 20g pro Hauptmahlzeit. Eiweißquellen sind Fisch, weißes Fleisch, Eier, Nüsse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte (am besten bio und bevorzugt Schaf- oder Ziegenmilch statt Kuhmilch), Quinoa, Hanfsamen oder dunkelgrüner Salat. Auch ein hochwertiges Proteinpulver kann hier unterstützen, vor allem wenn du keine tierischen Lebensmittel isst.

Mäßig Kohlenhydrate

Vermeide Kohlenhydrate aus hoch verarbeiteten Lebensmitteln, vor allem aus Weizenmehl wie Brot, Kuchen und Pasta sowie Zucker und Süßigkeiten. Sie stören den Blutzuckerspiegel, fördern Entzündungen und greifen die Darmflora an; alles Dinge, die den Hormonhaushalt massiv unter Stress setzen.

Für eine optimale Hormonproduktion und einen guten Energiestoffwechsel sollten Frauen nicht auf natürliche ballaststoffreiche Kohlenhydratquellen verzichten. Die beste Wahl sind: stärkehaltigem Gemüse (Karotten, Rote Bete, Süßkartoffeln), glutenfreies Vollkorngetreide (Buchweizen, Quinoa, Reis), Nüsse, Samen oder Früchte. Ich rate dir von einer extremen Low oder No Carb Ernährung oder längerem Fasten ab, vor allem bei chronischem Erschöpfungssyndrom bzw. Nebennierenschwäche und Schilddrüsenunterfunktion.

 

Tipp 3: Bloß kein Stress!

Geschlechtshormone wie Östrogen, Progesteron und Testosteron werden unzureichend produziert zugunsten unseres Stresshormons Cortisol. Dadurch kann es zu Zyklusbeschwerden, PMS (prämenstruelles Syndrom), Wechseljahresbeschwerden und Unfruchtbarkeit kommen. Langzeitstress laugt auf Dauer die Nebennieren, und schließlich die Schilddrüse aus. Daraus resultieren Gewichtszunahme, Erschöpfung, Ängste, Schlafstörungen, Blähungen oder Verstopfung.

Hier ein paar Ideen, wie du deinen Stress reduzieren kannst:

  • Mache dir deine Stressauslöser bewusst. Was belastet dich? Was lässt dich nachts nicht schlafen? Wovor hast du Angst? Wie denkst du über dich und deinen Körper? 
  • Versuche diese Stressfaktoren zu eliminieren oder anders damit umzugehen.
  • Plane Auszeiten und Pausen in deinem Alltag
  • Bewege täglich und so oft wie möglich an der frischen Luft
  • Lerne Entspannungstechniken (Mediation, Yoga, Atemübunge)
  • Iss nie wenn du gestresst bist, iss in Ruhe und kaue gründlich

 

Tipp 4: Beweg dich täglich!

Bewegung ist elementar. Bewegung kann Stress reduzieren, pusht deinen Stoffwechsel, verbrennt Fett, baut Muskeln auf, unterstützt die Verdauung, erhöht die Insulinsensitivität der Zellen, mindert Heißhunger, lässt dich besser schlafen und wirkt positiv auf deine Stimmung. 

Ich spreche hier bewusst nicht von Training. Mir geht es darum, dass du dich erst einmal JEDEN TAG VIEL bewegst. Das ist vorerst wichtiger, als dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Denn nach ein paar Wochen finden die meisten Menschen immer einen Grund, nicht ins Studio zu gehen. 

Jeden Tag TRAINIEREN – das ist schwer. Aber jeden Tag BEWEGEN – das ist leicht.

Wie kann das aussehen? Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, geh in der Mittagspause spazieren, nimm nie den Aufzug und immer die Treppe, geh mit deinen Freundinnen wandern oder verabredet euch zum Walken statt Kaffeeklatsch oder Weinabend. 

Weißt du alles schon? …. Aber machst du es auch?

 

Tipp 5: Chemikalien kommen nicht ins Haus

Mehr als jemals zuvor sind wir heute einer Unmenge schädlicher Chemikalien bzw. Giftstoffen ausgesetzt, ohne dass wir wissen, wo sie überall drin stecken. Endokrine Disruptoren nennt man die jenigen Giftstoffe, die unsere Hormonfunktion stören und sogar Krebs verursachen können. 

Bekannt ist mittlerweile, dass das giftige BPA (Bisphenol A) in Plastikflaschen, Kunststoffbehältern oder Frischhaltefolie in Lebensmittel übergehen kann und zu hormonellen Störungen und Unfruchtbarkeit führen kann. 

Vermeide Kosmetik, Deos, Sonnenschutzmittel oder Shampoo, die Parabene und Phthalate enthalten. Verzichte auf Lufterfrischer, Duftkerzen oder stark parfümierte Produkte und Waschmittel und Weichspüler.

Ganz einfach: Alles was stark riecht und nicht in der Natur wächst – ist Gift für deinen Körper und fordert deine Leber zu Höchstleistungen heraus. Deine Leber soll sich aber um deine Hormonentgiftung- und Herstellung kümmern. Ist sie überlastet, kann das zu Hormonellen Störungen führen.

 

Tipp 6: Nutze Heilkräuter und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel 

Häufig braucht der Körper mehr Unterstützung – auch wenn du deine Ernährung, deinen Schlaf und deinen Stress schon gut im Griff hast. Es gibt viele Gründe, warum ich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel empfehle. Viele Lebensmittel enthalten durch ausgelaugte Böden deutlich weniger Nährstoffe als noch vor fünfzig Jahren. Und wir ernähren uns zu einseitig.

Außerdem nehmen wir heute über Nahrung, Wasser, Atmung und Haut viele Umweltgifte und hormonähnliche Substanzen auf, die der Körper entgiften muss. Unsere Entgiftungs- und Verdauungsorgane (z.B. Leber, Nieren und Darm) müssen auf Hochtouren arbeiten, um schädliche Substanzen in weniger schädliche Stoffe umzuwandeln und auszuleiten. Nur mit den entsprechenden Nährstoffen funktionieren diese Entgiftungsprozesse reibungslos.

Und leider rauben Medikamente und hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille dem Körper wertvolle Vitamine und Mineralien, die ihm dann fehlen, um ausreichend Hormone zu produzieren.

Sind deine Hormondrüsen wie Schilddrüse, Eierstöcke oder Nebennieren bereits beeinträchtigt, können Nahrungsergänzungsmittel und Heilkräuter wertvolle Unterstützung im Heilungsprozess bieten.

 

Hilfreiche Heil- und Nahrungsergänzungsmittel

 

  • Die Grundlage: Vitamin D3, Omega 3 Fettsäuren (Algen- oder Fischöl), Vitamin B Komplex, Selen(methionin) und Magnesium (Citrat oder Glycinat). 
  • Für den Darm: Prä- und Probiotika
  • Unterstützt die Leberentgiftung: Heilkäuter wie Mariendistel, Löwenzahn oder Artischocke
  • Bei Progesteronmangel: Mönchspfeffer hilft einigen Frauen hervorragend, vor allem wenn sie noch nicht in den Wechseljahren sind. 
  • Cortisolschwankungen:  Rosenwurz oder Ashwagandha wirken ausgleichend auf gestresste Nebennieren, harmonisieren den Cortisolspiegel und bringen uns durch langanhaltende Stressphasen. 
  • Hilfreich bei Zyklus- oder Wechseljahresbeschwerden: Kräutertees tun einfach gut. Frauenmanteltee ist toll – egal bei welchem weiblichen Problem.

 

Ich möchte hier nur einen Einblick in die Möglichkeiten geben, wie wir auf natürlichem Weg hormonelle Störungen natürlich regulieren können. Die Basis ist immer ein hormonfreundlicher Lebensstil auf der Grundlage von Ernährung, Schlaf, ausreichend Bewegung aber auch Pausen. Wenn du merkst, dass es dir trotz dessen nicht besser geht, lass dich von einem Heilpraktiker oder Arzt beraten.

… oder du machst mit bei meinem Hormon Reset Programm :-)!

In meinem Hormon Reset Online Programm, das bald wieder startet, führe ich dich in 7 Wochen Schritt für Schritt zurück zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt. Wenn es deinen Hormonen wieder gut geht, läuft auch dein Stoffwechsel wieder rund! Du verbrennst hartnäckige Fettpolster, deine Verdauung ist gut, die Haut strahlt und du fühlst dich rundum leicht, selbstbewusst und voller Energie. 

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Wenn Du Erfahrungen mit hormonellen Störungen hast oder eine Frage stellen möchtest, teile sie gern in den Kommentaren unter diesem Beitrag. Ich bekomme viele Nachrichten von Frauen, die im Stillen leiden und nicht über ihre Beschwerden sprechen. Es tut einfach gut zu wissen, dass man nicht allein mit Hormonproblemen zu kämpfen hat.

6 Tipps, wie du hormonelle Störungen natürlich in den Griff bekommst

6 Kommentare
  • Melanie
    Veröffentlicht um 21:19h, 24 September Antworten

    Hallo
    Tolle Seite.
    Ich habe viele Baustellen.
    Zyklus Ausfall/ sd-Unterfunktion und Gebärmutterpolyp und nebennieren .
    Oft wird mir gesagt ich soll eher fettarm essen wenn nivht sogar entgiften.
    Deine ratschläge sind eher mehr fette? Wenig Obst?
    Ich bin in allem etwas verunsichert und freue mich über deine Hilfe
    Melanie

    • Rabea
      Veröffentlicht um 21:42h, 24 September Antworten

      Danke liebe Melanie! Ich kann mir vorstellen, wie es dir gerade geht. Ich wollte in dem Beitrag erstmal allgemein die Themenfelder aufzeigen, an denen man arbeiten muss. Zu jedem Thema werde ich auch noch mal einen separaten Artikel schreiben bzw. eine Podcastfolge machen (er erscheint in einigen Tagen). Beim Thema Ernährung höre ich oft, dass Ratschläge gegeben werden wie „Weniger Fette“ oder „Weniger Kohlenhydrate. Ich kenne deine Voraussetzungen nicht – weiß nicht, wie ansonsten deine Ernährung aussieht.
      Wenn du dich aber an Nahrungsmittel hältst, wie sie aus der Natur kommen, KANNST du dich nicht falsch ernähren. Es ist immer nur die verarbeitete Industrienahrung, die Probleme macht. Iss nichts, was mehr als 5 Zutaten hat – eine ganz einfache Formel.
      Bzgl. Entgiftung: Ja, ist ganz wichtig. Hier geht es darum, die Leber zu entlasten, damit Hormone ausgeleitet und umgewandelt werden können (für die Schilddrüse wichtig). Dafür muss man aber nicht eine Saftkur machen, sondern vor allem viele Bitterstoffe und Pflanzen essen und Alkohol etc. vermeiden.

      Es ist ein weites Feld :-). Versuche bei all den Ratschlägen auch ein bisschen deinem Körpergefühl zu vertrauen. Liebe Grüße Rabea

  • Petra
    Veröffentlicht um 06:36h, 25 September Antworten

    Liebe Rabea
    das ist ein super wichtiges und spannendes Thema aber wie finde ich denn wirklich heraus ob und welche Hormone bei mir nicht passen, nur ein Fragebogen wird nicht reichen um es wirklich mit Sicherheit zu wissen. Gibt es besondere Bluttests?

    • Rabea
      Veröffentlicht um 12:58h, 25 September Antworten

      Liebe Petra, aus meiner Erfahrung heraus sind körperliche Symptome der verlässlichste Hinweis darauf, ob etwas nicht stimmt. Bitte glaube nicht, dass Testergebnisse Sicherheit geben. Denn weißt du, was bei vielen meiner Klientinnen rauskommt, nachdem sie beim Arzt waren? Ihre Werte liegen im „Normbereich“ und der Arzt sagt: ,, Frau Müller – sie sind gesund.“ Und trotzdem fühlst du dich weiterhin schlecht.

      Oder ein anderes Beispiel: Du gehst zum Arzt weil du immer mehr zunimmst und dich erschöpft fühlst. Er macht die Standard-Bluttests, unter anderem testet er TSH – der Standard Parameter für die Schilddrüse. In diesem Fall kommt heraus, dass TSH zu hoch ist. Der Arzt schlussfolgert daraus, dass du eine Schilddrüsenunterfunktion hast und verschreibt dir L-Tyroxin. Von jetzt an bekommst du künstliche Hormone. Deine Schilddrüse wird daraufhin ihre eigene Hormonproduktion herunter schrauben und rutscht erst recht in die Unterfunktion. Vielleicht hast du gar kein L-Tyroxin gebraucht, weil deine Schilddrüse nicht das Problem hat, zu wenig T4 zu produzieren. Sondern die Umwandlung von T4 zu aktivem T3 in der Leber klappt nicht (z.B. weil Mikronährstoffe fehlen oder sie Giftstoffbelastet ist). Dann macht es keinen Sinn, L-Tyrox zu geben, sondern wir müssen die Leber unterstützen.

      Zudem ist der TSH Wert sehr instabil – ist bei Stressbelastung höher oder bei Entzündungen. Also auch aus diesem Blick heraus nicht zuverlässig.

      Und zudem hängt die Schilddrüsenfunktion immer vom Zustand der Nebennieren ab. Hast du viel (emotionalen) Stress, fährt die Schilddrüse ihre Funktion runter. Es macht also immer Sinn, sich auch die Nebennieren anzuschauen.

      Was ich damit sagen will :-)).

      Erst Symptome erfassen, dann Lebensstil umkrempeln (siehe mein Beitrag oben) – denn Hormone und sämtliche Stoffwechselprozesse brauchen das richtige Milieu um rund zu laufen. Vielen Frauen geht es deutlich besser wenn sie das beherzigen. Und dann ggf. testen. Und zwar nicht beim Schulmediziner. Sie haben die Zusammenhänge der Systeme nicht gelernt und gehen nicht ganzheitlich an die Sache oder sind gefangen in den Vorgaben der Kassenleitungen, die diese Tests häufig restriktieren (vielleicht gibt es Ausnahmen).
      Daher bitte immer bei Medizinern der funktionellen oder ganzheitlichen Medizin oder Naturheilverfahren oder Heilpraktikern testen lassen.

      Ich weiß es ist kein einfaches Thema. Ich hoffe dennoch, dass ich dir weiterhelfen konnte. Deine Rabea

  • Mireen
    Veröffentlicht um 16:49h, 25 September Antworten

    Liebe Rabea ich bin Dir so dankbar für Deine Berichte und Deine Hilfe.

    Deinen Fragebogen kann ich nur Jedem empfehlen!

    In Deinem Bericht erkenne ich mich total wieder.
    Ich fühle mich mit meinen „Problemen“ endlich von Jemandem ernst genommen und verstanden.

    Durch Dich, Deine liebenswerte beruhigende Art, Deine Seite und Deine Berichte fühlt man sich ein bisschen wie „an die Hand genommen“.
    Endlich habe ich Ansatzpunkte, um einige Dinge wieder in den Griff zu kriegen.

    Bei Dir fühlt man sich gut aufgehoben!

    Vielen vielen Dank für Deine Unterstützung und für die tollen Berichte, aus denen ich sehr viel mitnehmen kann!

    Liebe Grüsse aus der Heimat 😉

    M.

    • Rabea
      Veröffentlicht um 20:12h, 25 September Antworten

      Dankeschön liebe Mireen:-). So eine Rückmeldung tut einfach mal gut und dann weiß ich auch, dass meine Arbeit Sinn macht und hilft!

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